Unser Blog

Mein Name ist Emre Haymana und dies ist mein Blog. Nach der Arbeit entspanne ich mich gerne bei einer Tasse Tee und schreibe diese Zeilen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Eine gelungene Präsentation

Hallo Leute, ich bin´s wieder.


Wer von euch hat noch Lampenfieber? Hand hoch. Ich hatte Lampenfieber, aber das gehört nun der Vergangenheit an. Früher konnte ich gar keine Präsentationen halten. Ob es in der Schule war oder sogar im Freundeskreis, wenn ich eine gute Idee hatte oder jemanden der Gruppe vorstellen sollte – es klang langweilig und unsicher. Doch mit den Jahren habe ich einige Kenntnisse über gelungene Präsentationen angesammelt, gelernt und angeeignet. Diese möchte ich euch nun vorstellen, damit ihr bessere Noten in der Schule habt oder gelungene Präsentationen auf der Arbeit halten könnt.

Nun…Was ist eine gelungene Präsentation? Da gibt es natürlich eine Menge zu beachten. Ich versuche hier die die 5 wichtigsten Tipps zu zeigen, die mir persönlich sehr geholfen haben. Für Schüler der 10. Klasse, die eine Präsentation bei der MSA halten müssen oder auch Abiturienten, sind diese Tipps Goldwert, also hört genau hin und notiert euch einige Sachen!

1.Qualität vor Quantität!

Ganz wichtig ist erstmal die Prioritäten zu klären. Oft ist „WIE“ ihr präsentiert wichtiger als „WAS“ ihr präsentiert! Deshalb solltet ihr Themengebiete wählen, die nicht so umfangreich sind und sich gut zur Präsentation eignen. Atomkraftwerke im 21. Jahrhundert als Thema, wäre möglicherweise etwas zu viel für die MSA. Stattdessen aber, ist das Thema Photosynthese umfangreich genug und doch interessant. Das heißt versucht den Inhalt kompakt und übersichtlich zu halten. Natürlich kommt es sehr oft auch darauf an, was eure Gruppe präsentieren möchte oder ob das Thema auch euren Lehrern gefällt, weshalb Plangespräche sehr wichtig sind.

2. Leitfrage definieren!

Habt ihr euer Thema ausgewählt, müsst ihr nur noch die Leitfrage definieren. Das ist aber leichter gesagt als getan. Diese sollten z.B. mit „inwiefern“ oder „inwieweit“ anfangen, also Fragewörter die eine kritische Auseinandersetzung mit der Thematik erfordern. Gestaltet die Frage am besten nah am Thema und mit dem Lehrer zusammen, damit ihr auf der sicheren Seite seid.

Für alle anderen Präsentationen gilt es, das Thema klar zu definieren und zu strukturieren. Hierzu muss auch eine Gliederung gemacht werden. Eine schöne Gliederung kann Missverständnisse klären und eurer Präsentation mehr Klarheit und Substanz verleihen.

3. Mimik und Gestik – Mit Händen und Füßen!

Steht die Leitfrage? Gut! Ihr habt nun fast die Hälfte der Bürokratie hinter euch. J

Nun geht’s aber zur Sache! - Die Präsentation selbst. Viel üben heißt hierbei die Devise.

Wenn es um gute Präsentationen geht, solltet ihr euch an den Besten der Besten orientieren. Nehmen wir zum Beispiel zwei Fälle von Präsentationen vor. Eine Präsentation von Steve Jobs zum Launch des Iphones und die andere von einem meiner Vorbilder Elon Musk zum Release der Powerwall. Zu Elon Musik werde ich definitiv einen gesonderten Blogeintrag schreiben.

Zugegeben, beide sind Genies in ihrem Territorium, doch Steve Jobs kann einfach besser reden als Elon Musk. Was mir jedoch bei Elon Musk´s Präsentation gefällt ist die Struktur der Präsentation, aber dazu später mehr. Am besten sollte eure Präsentation so aussehen:

https://www.youtube.com/watch?v=Q3W58S29eSE&ab_channel=JosephLuciano

Und nicht so:

https://www.youtube.com/watch?v=yKORsrlN-2k&ab_channel=VideoMisery

Natürlich geht es hier um ein Produkt, dass man verkaufen möchte und nicht um ein komplexes Problem, das ihr präsentieren möchtet, also was tun? Die Antwort: TED!

TED steht für Technology, Entertainment, Design und ist ein Forum, dass jährlich in anderen Ländern und Städten stattfindet. Dabei kommen Experten, Wissenschaftler, Entertainer zur Wort, die ein Thema präsentieren. Hierzu haben Sie 10-20 Minuten Zeit. Ihr könnt euch auf ihrem Youtube-Channel austoben. Es gibt einige gute und einige ganz schlechte Vorträge, doch diese solltet ihr mittlerweile erkennen können.

https://www.youtube.com/watch?v=eIho2S0ZahI&ab_channel=TED

4.Das AIDA Prinzip

Gute Präsentationen erkennt man am besten an der Körpersprache der Präsentatoren. Dabei hilft euch das AIDA Prinzip. Es steht für die englischen Begriffe Attention (Aufmerksamkeit), Interest (Interesse), Desire (Verlangen) und Action (Handlung) und kommt aus der Marktforschung.

Dazu gibt es einige Tipps, die „Do“s und „Don´t“ s, die man beachten sollte. Ich kann leider nicht auf alles einzeln eingehen, da es den Rahmen sprengen würde, doch viele Punkte erklären sich von selbst.

Do:

-Blickkontakt (aber bitte nicht einzelne Personen die ganze Zeit anstarren)

-Touch and Turn beim Zeigen von Inhalten (das heißt, man sollte beim Reden dem Publikum nie den Rücken zeigen)

-Benutzung der ganzen Bühne (nur wichtig für Präsentationen mit Publikum)

-Einsatz von Körpersprache mit den Händen und den Armen

-Geeigneter Einsatz von Stimme, Tonlage und Pausen

-Kurze Stichpunkte auf der Folie, keine Romane oder möchtegern-wissenschaftlich-klingende Sätze

-Bei PowerPoint Präsentationen gilt: Weniger ist Mehr!

Don´t:

- Ständiges Ablesen vom Blatt

- Füllen von Pausen mit Interjektionen wie „Ähms und Ohs“

-„Alle Sätze, die man sagt, auf die Folie draufschreiben und auch noch daraus ablesen, das ganze kompliziert mit vielen Schachtelsätzen, die nichts inhaltlich dazu beitragen, schreiben.“ -> so nicht!

- monotone Stimme

4. Planung ist das A und O!

Viele kennen das. Ihr habt das Thema ausgewählt und trefft euch nun das erste Mal in der Bibliothek oder bei einem Freund und wollt nun die Aufgaben verteilen und schon redet man über die Schule, Spiele, Musik und schweift ab. Das ist kontraproduktiv, denn ihr vergeudet so wertvolle Zeit. Am Ende liefert ihr eine mittelmäßige Präsentation ab. Deswegen solltet ihr einen Organisator, einen Protokollant benennen. Stellt euch vor, ihr seid beim Vorstand einer Firma wie Microsoft oder Apple und ihr sollt ein Thema diskutieren, Aktionen planen oder etwas Neues vorstellen. Genau mit diesem Mindset, sollte man diese Aufgabe angehen.

Wenn ihr diese Tipps beachtet, sollte die 1 und die neidischen Blicke eurer Mitschüler oder Kollegen nicht weit entfernt sein.

Das war´s mit diesem Thema und ich hoffe, dass wir uns bei neuen Themen wiedersehen. Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann schaut auf unserer Seite vorbei, besucht unsere Schule in Berlin oder teilt unsere Posts auf Facebook.

Auf Wiederschreiben

Euer Emre